Abkommen über Zusammenarbeit mit der Schweiz, Liechtenstein, Andorra, Monaco und San Marino aktualisiert

Donnerstag, 27.11.25

Seit dem Jahr 2015 tauscht sich die EU (im Rahmen ihrer Bemühungen zur Förderung der Transparenz und der internationalen Zusammenarbeit im Steuerbereich) mit Drittländern in Steuerfragen aus. Der Austausch basiert derzeit auf herkömmlichen Informationen über Finanzkonten natürlicher Personen, wie sie in den früheren Meldestandards der OECD vorgeschrieben sind.

Diese gemeinsamen Meldestandards wurden nun aktualisiert, um Informationen im Zusammenhang mit neuen Arten von Finanzinformationen aufzunehmen. Am 20.11.2025 hat der Rat der Europäischen Union aktualisierte EU-Abkommen über Zusammenarbeit und Transparenz im Steuerbereich mit fünf Drittländern – der Schweiz, Liechtenstein, Andorra, Monaco und San Marino – gebilligt. Die aktualisierten EU-Abkommen treten am 01.01.2026 in Kraft.

Der Rat der Europäischen Union hat kürzlich die Aufnahme von Verhandlungen mit Norwegen über ein Abkommen über die Zusammenarbeit im Bereich der direkten Steuern genehmigt.

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