Einkommensteuer

Mittwoch, 16.09.20

Keine Bildung von passiven Rechnungsabgrenzungsposten für Projektentwicklungshonorare

Das Finanzgericht Düsseldorf entschied, dass bei Bauvorhaben mit unbestimmter Dauer keine passiven Rechnungsabgrenzungsposten für Projektentwicklungshonorare gebildet werden dürfen (Az. 10 K 2970/15). Im vorliegenden Fall schloss die Klägerin mit Projektgesellschaften mehrere Projektentwicklungs- und -durchführungsverträge für größere Bauvorhaben, die nach vollständiger Erledigung der geschuldeten Leistungen enden sollten. Zum Leistungsumfang gehörten u.

Dienstag, 15.09.20

Zeitarbeiter: Entfernungspauschale oder Reisekosten bei Fahrten zwischen Wohnung und Tätigkeitsstätte

Das Finanzgericht Niedersachsen entschied, dass Arbeitnehmer, die in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis zu einem Zeitarbeitsunternehmen stehen, auch dann nur die Entfernungspauschale für ihre Fahrten zwischen Wohnung und Tätigkeitsstätte geltend machen können, wenn das Zeitarbeitsunternehmen mit dem jeweiligen Entleiher des Arbeitnehmers eine Befristung der Tätigkeit vereinbart hat (Az. 1 K 382/16). Streitig

Freitag, 31.07.20

Verschmelzung einer Kommanditgesellschaft auf eine GmbH ist eine schädliche Veräußerung und führt zur nachträglichen Steuerpflicht

Die Verschmelzung einer Kommanditgesellschaft (KG) auf eine GmbH stellt eine schädliche Veräußerung nach dem Umwandlungssteuergesetz dar mit der Folge, dass ein Einbringungsgewinn nachträglich steuerpflichtig wird. So entschied der Bundesfinanzhof (Az. 13 K 571/16). Im Jahr 2007 brachte eine KG einen Teilbetrieb in eine Tochter-GmbH ein, deren Anteile sie zu 100

Donnerstag, 30.07.20

Zum Investitionsabzugsbetrag einer GbR mit vorheriger Einbringung

Das Finanzgericht München entschied, dass die alsbaldige Einbringung des Betriebsvermögens eines Einzelunternehmens in eine GbR zu Buchwerten der Bildung eines Investitionsabzugsbetrages durch den Einzelunternehmer nicht entgegensteht. Soweit die übrigen Voraussetzungen des § 7g EStG vorliegen, könne ein künftiger Gesellschafter den Investitionsabzugsbetrag im Rahmen seines Einzelunternehmens außerbilanziell oder als vorweggenommene Betriebsausgaben

Mittwoch, 29.07.20

Aufwendungen für eine Erstausbildung ab VZ 2004 nicht als Werbungskosten abzugsfähig

Der Bundesfinanzhof entschied, dass die Aufwendungen für die Erstausbildung ab dem Veranlagungszeitraum 2004 nicht (mehr) als Werbungskosten abziehbar sind, wenn das Studium nicht im Rahmen eines Dienstverhältnisses stattfindet (Az. VI R 17/20). Im vorliegenden Fall hatte die Klägerin (Studentin) Aufwendungen für ihr Erststudium als Werbungskosten geltend gemacht. Da sie in